CUGA

Technik

Die Kamera ist ohne Zweifel das Herzstück einer jeden Filmproduktion.

Deshalb widmen wir ihr auch den ersten Beitrag in unserem Technik-Blog.

Flexibilität ist unsere erste Priorität, daher haben wir uns bei der Auswahl der Kamera auf die HPX500E von Panasonic entschieden. Dieser HD/SD Multiformat-Camcorder beherrscht die alle gängigen Aufnahme-Formate in HD (1080i, 1080p, 720p) und SD (576i, 576p, 480i, 480p) und kann darüber hinaus auch noch von 50 Hz auf 60 Hz umgeschaltet werden. Auch Intervall- und Loop-Aufzeichnung sind möglich, sowie variable Frameraten für Zeitlupen- oder Zeitraffer-Effekte. Aufgezeichnet wird mit dem im professionellen Alltag bewährten DVCPRO-Codec von Panasonic zum Einsatz, je nach Aufnahmeformat als DVCPRO HD (100 MBit), DVCPRO 50, DVCPRO 25 oder DV.

Die Bildwandler der HPX500E sind 3 hochwertige 2/3″-CCD-Chips mit Pixelshift-Technologie. Die große Sensorfläche bewirkt auch mit Standardoptiken schon eine filmähnliche Tiefenschärfe, der Bildeindruck setzt sich damit deutlich vom preisgünstigeren semi-professionellen Segment ab. Da mit größeren Chips auch die einzelnen Pixel des Bildwandler mehr Fläche einnehmen können, können sie auch mehr Licht einfangen. Damit ist die HPX500E eine der lichtstärksten Kameras ihres Segments und kann problemlos auch in der Dämmerung oder bei Nachtaufnahmen eingesetzt werden.

Als Speichermedien verwenden wir P2-Festspeicherkarten mit Kapazitäten von 16 bis 64 Gigabyte. Die HPX500E besitzt insgesamt 4 Kartenslots, somit sind wir in der Lage, bis zu 256 Minuten HD-Material ohne Kartenwechsel aufzuzeichnen. Als Festspeicher kommen bei der P2-Technik keinerlei bewegte Teile zum Einsatz, daher tritt auch keine mechanische Belastung der Speicherkarten oder des Recording-Moduls auf. Darüber hinaus ist diese Technik auch sehr stromsparend, was unsere Akku-Laufzeiten enorm verlängert. Gerade bei Außendrehs in freier Natur ein unschätzbarer Vorteil.

Die äußert robuste Broadcast-Bauart macht die Panasonic HPX500E zu unserem idealen Begleiter im rauhen Produktionsalltag. Dabei kann ihre Konfiguration flexibel den jeweiligen Anforderungen der Produktion angepasst werden:
Für den EB-Einsatz (Elektronische Berichterstattung) bei Reportagen und Dokumentationen arbeiten wir mit der Fujinon XA17x7.6BRM-M58B HD-Zoomoptik. Als weiteres Zubehör kommen das Sachtler Reporter 75 Kopflicht und das beyerdynamic MCE86 Richtmikrofon samt Windkorb und Tonangel zum Einsatz.
Für szenische Produktionen lässt sich die Kamera aber auch mit 35mm-Filmadaptern von Herstellern wie P+S Technik oder Letus und HD-Prime Optiken von Arri, Zeiss oder Canon kombinieren. Der 35mm-Adapter projiziert die Szene zunächst auf eine Mattscheibe, deren Bildfeld dann wiederum von den CCD-Sensoren der Kamera abgetastet wird. Die Maße des auf die Mattscheibe projizierten Bilds entsprechen dabei denen von 35mm-Film, somit kann auch mit einer elektronischen Kamera der gleiche Bildeindruck wie bei einer Aufzeichnung auf Film produziert werden, allerdings zu einem Bruchteil der Kosten.

In unseren bisherigen Produktionen hat sich die Panasonic HPX500E bestens bewährt. Mitteleuropäische Herbststürme mit Regen und Hagel konnten ihr dabei ebenso wenig anhaben wie die heiße Wüstensonne der Sahara oder der Schnee der winterlichen Alpen. Dieses Maß an Produktions-Sicherheit ist essentiell in unseren Einsatzgebieten und garantiert, unseren Auftraggeber stets verläßlich mit den besten Bildern zu beliefern.